VfB vs Havelse

VfB vs Havelse (5:2)

Wenn der gemeine VfB- Fan den Namen Havelse vernimmt, kommen meist ungute Gefühle auf. Zum Glück sollte es diesmal alles anders kommen als gedacht. Dem bärenstarken Auftritt unseres VfB auf dem Platz wurde der heimische Support heute leider nicht wirklich gerecht. Und dies trotz des Gegensupports von circa 25 Gästefans und fast genauso vielen VfB-Toren. Neben einigen kürzeren Durststrecken konnte die Lautstärke heute nicht wirklich überzeugen. Eine Ausnahme bildeten die Wechselgesänge. Abhaken, nächstes Mal mehr rausholen. Für Amüsement sorgten die Reaktionen der Gäste auf einige unserer Klatscheinlagen. Die durch Wilhelmshaven und Elmshorn unterstützten Garbsener schienen recht viel in die nach oben gestreckten Arme zu interpretieren und begannen z.T. wild mit ihren Armen (zurück?) zu rudern. Mit einem 3:1 kamen die Blau-Weißen aus der Kabine und setzen mit einem schnellen 4:1 den Torreigen aus der ersten Hälfte fort. Ebenfalls nett zu beschauen war das Treiben im Gästeblock. Wo der bislang zwar monotone und überraschend durchgängig supportende Gästeanhang begann sich seiner Kleidung zu entledigen. Bei herbstlichen Temperaturen ein mehr als gewagtes Unterfangen. Es nicht überraschte nicht, dass der Gästesupport in der Folge , vermutlich Bronchitisbedingt, einbrach. Mit einem 5:2 endete das Spiel. Es hätte ein schöner Abschluss für einen ansonsten grauen Tag werden können. Leider hat sich kurz darauf einige Gästeanhänger vor den Toren des Mws die unschöne Seite ihrer (Fan)-kulturlosigkeit nach außen gekehrt. Im Genauen geschah dies indem in mindestens drei Fällen in denen ein Arm zu einer recht(s) eindeutigen Geste gehoben und jemand Verbranntes gegrüßt wurde. Der ein oder andere Umstehende wollte sich dies nicht gefallen lassen. So gab es kurze Aufregung. Manch einer mag sagen dass Politik nichts mit Fußball zu tun haben solle. Aber fand dies vor den Stadiontoren statt. Zudem waren es Einzelpersonen der Gäste, welche diese politische Komponente ins Spiel brachten. Nachdem sich die Situation schnell beruhigt hatte ging es flinken Fußes Richtung Fanprojekt um dort den stabilen Auftritt der Oldenburger zu feiern.